| Thema | ICD-10 Code | Hinweis |
|---|---|---|
| Nicht näher bezeichnetes Delir | F05.9 | Delir kann auch rein klinisch erfasst werden (mit und ohne Demenz). |
| Demenz | F03 | Demenz nicht leichtfertig diagnostizieren (nur durch Neurolog:in/Internist:in gestellt bzw. vorbekannt dokumentiert; Chirurgie stellt nicht diese Diagnose). |
| C2-Abusus / Alkoholismus | ? | Nicht leichtfertig hineinschreiben. |
3 Codier-Richtlinien (Verschlüsselungen für Abrechnung)
Erstellt: 30.12.2019
Autoren: M. Schühler | O. Koch | B. von Rahden
Konsentiert: 19.02.2020
Letzte Änderung: 20.11.2025
Zuletzt bearbeitet von: T. Jäger
Version: 2.0.1
3.1 Zweck & Ziel
- Einheitliche Vorgehensweise zur Abrechnungscodierung
- Klärung der Zuständigkeiten bei Abwesenheiten
- Hinweise für spezielle Diagnosen mit Abrechnungsrelevanz
3.2 Standardvorgehen
- Codierungen erfolgen durch Frau Url-Schrank anhand der Diagnosen in den Entlassbriefen
- Abwesenheit (Urlaub) wird durch das Chefsekretariat per E-Mail kommuniziert
- In Abwesenheit sind die Stationsärzt:innen für die Codierung verantwortlich
3.3 Spezielle Aspekte
3.4 Dokumentation & Beschriftung
- Diagnosen klar und nachvollziehbar im Entlassbrief dokumentieren
- Nur belegbare und medizinisch gestellte Diagnosen verschlüsseln
- Unsichere Diagnosen vermeiden
3.5 Abweichungen & Sonderfälle
- Bei fehlender oder unsicherer Diagnose keine Codierung vornehmen
- Rücksprache mit Chefsekretariat oder Oberärzt:innen bei Unklarheiten
3.6 Praktische Hinweise
- Codierungen nur für gesicherte und dokumentierte Diagnosen verwenden
- Bei Unklarheiten kurze Rückfrage statt unsichere Codierung
3.7 Komplikationen & Risiken
- Falsch- oder Übercodierung kann zu Abrechnungsproblemen oder Prüfungen führen
- Untercodierung kann zu Einnahmeverlust führen