4  OP-Aufklärung

Erstellt: 13.11.2018
Autoren:
Konsentiert: 14.11.2018
Letzte Änderung: 20.11.2025
Zuletzt bearbeitet von: T. Jäger
Version: 2.0.1

4.1 Kernelemente der Aufklärung

  • Basis einer guten Arzt-Patient-Beziehung
  • Forum, um Kompetenz zu beweisen
  • Patient:innen intellektuell abholen und mitnehmen
  • Vertrauen schaffen
    • „Von diesem Arzt/dieser Ärztin bzw. in dieser Klinik möchte ich mich behandeln lassen!“
  • Indikation darlegen: Gründe für den Eingriff klar benennen
  • Behandlungsalternativen (mit Risiken und Chancen) besprechen
  • Procedere des Eingriffs erläutern
    • Zeichnungen/Skizzen verwenden, wenn möglich
  • Eingriffs-immanente Risiken/Komplikationen darstellen
    • „Schonungslose Aufklärung“
    • Risiken nach Häufigkeit gewichten:
      • „Prinzipiell risikoarmer Eingriff …“
      • „Selten kann … passieren“
      • „Die häufigste Komplikation ist …“
  • Nutzen-Risiko-Relation transparent machen
    • „Wir wagen etwas, um Ihre Lebensqualität zu verbessern!“
  • Aufklärungsbogen dokumentieren
    • Besprechung bestätigen
    • Individualisierung mit handschriftlichen Einträgen: Patientenfragen, individuelle Risiken (z. B. Adipositas)
  • Offen, authentisch, menschlich auftreten
  • Kopie des Aufklärungsbogens dem Patienten aushändigen
  • Gute Aufklärung beugt Vorwurfshaltung vor
  • Informierte Patient:innen sind eher bereit, Komplikationen gemeinsam zu bewältigen
  • Wer sich gut betreut gefühlt hat, klagt nicht!

4.2 Juristische Prüfung

  • Juristisch geprüft und ergänzt am 27.12.2018 durch Mag. Franz Thaurer

4.3 Literatur